20. November 2017

Mangelnde Anerkennung macht Mütter krank

Neben ständigem Zeitdruck und der Doppelbelastung in Beruf und Familie macht Müttern heutzutage immer noch fehlende Wertschätzung ihrer familiären Leistungen zu schaffen. Rund ein Viertel der Frauen, die in einer vom Müttergenesungswerk (MGW) anerkannten Klinik eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kur machen, führen mangelnde Anerkennung als Belastungsfaktor an.

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17. November 2017

Wie Lungenkrebs zur Entstehung von Lungenhochdruck führt

In der Umgebung des Tumors findet eine entzündungsfördernde Kommunikation zwischen Lungenkrebszellen und Immunzellen statt
(Grafik: Rajkumar Savai)

Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs leiden häufig schon bei geringer Belastung unter Atemnot, was ihre Lebensqualität stark verringert. Nicht nur der Verlust von Lungengewebe durch den Tumor selbst, sondern auch das häufig gleichzeitige Auftreten von anderen Lungenerkrankungen wie Lungenhochdruck sowie kardiovaskulären Störungen tragen zur Atemnot bei und beeinflussen die Überlebensrate der Patientinnen und Patienten negativ. Erstmals haben nun Forschergruppen der Justus-Liebig Universität Gießen (JLU) und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim (MPI) einen direkten Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Lungenhochdruck nachgewiesen. Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie; PH) ist eine unheilbare Erkrankung, die durch eine chronisch zunehmende Einengung der Lungenarterien mit erhöhtem Blutdruck und Überlastung des Herzens charakterisiert ist.

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16. November 2017

Weniger Angst vor Krebs und Demenz: Engagement für die eigene Gesundheit geht zurück

Krebs und Demenz verlieren für viele Menschen ihren Schrecken. Auch vor anderen Erkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes geht die Angst zurück – und damit auch das Engagement für die eigene Gesundheit. Weniger Menschen gehen zu Vorsorgeuntersuchungen oder halten sich mit Sport und gesunder Ernährung fit. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Studie* der DAK-Gesundheit. Ein weiteres zentrales Ergebnis: Jeder dritte junge Mensch zwischen 14 und 29 Jahren hat Angst vor einer psychischen Erkrankung. Die meisten fürchten sich vor Leiden wie Depressionen oder Burn-out. Über alle Altersgruppen hinweg gab dies etwa jeder fünfte Deutsche an.

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16. November 2017

Neo-Kannibalismus und ISIS: Organhandel füllt die Kriegskassen

Die Terrormiliz ISIS hat sich am Organhandel beteiligt. Prof. Dr. Nancy Scheper-Hughes (Berkeley/USA) berichtet über Hinweise auf die Ermordung "ungläubiger" Gefangener und anschließende Organentnahmen. Der Bericht "Neo-Cannibalism and ISIS" erscheint in dem aktuellen Fachbuch "Ethical, Legal and Psychosozial Aspects of Transplantation".

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16. November 2017

Tausende vermeidbare Todesfälle durch Sepsis - Bündnis aus Betroffenen, Fachgesellschaften und Experten fordert von der nächsten Bundesregierung einen Nationalen Sepsisplan

© DNS - Fotolia.com

Seit Jahren liegt die Krankenhaussterblichkeit der schweren Sepsis und des septischen Schocks in Deutschland mit 41,2 Prozent 10 bis 20 Prozent höher als zum Beispiel in Australien (18,5 Prozent), den USA (23,2 Prozent) und England (32.1 Prozent). Zwischen 15.000 und 20.000 Todesfälle pro Jahr wären durch Steigerung der Impfraten, Reduzierung vermeidbarer Krankenhausinfektionen und vor allem durch bessere Früherkennung und Behandlung der Sepsis als Notfall vermeidbar.

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15. November 2017

Wie der Eros die Evolution der Ästhetik beeinflusst - oder ignoriert

Evolutionäre Ästhetik: Den weiblichen und männlichen Genitalien lässt sich nur in Sonderfällen Schönheit testieren. Warum hat die Evolution im Lauf der Jahrtausende keine anspruchsvollere ästhetische Entwicklung genommen und sich darauf beschränkt, Schamhaare als dürftigen Sichtschutz sprießen zu lassen? Professor Dr. Thomas Junker (Frankfurt/Main) reflektiert die Frage in seinem Beitrag zum Reader "Evolutionäre Ästhetik", Band V. der Reihe "Die Psychogenese der Menschheit".

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14. November 2017

Der neue Roman von Monika Vogelgesang: Sterben für das Leben

Dr. Monika Vogelgesang, Psychiatrin und Romancier, legt ihren dritten Roman vor. Er spielt im Szenario der T4-Aktion des NS-Regimes: Kranke Erwachsene und Kinder wurden massenweise ermordet. Der Roman ist einerseits fiktiv, anderseits spiegelt er Historisches präzis wider. Im Mittelpunkt der Erzählung handeln einige wenige Persönlichkeiten, die subversiven Widerstand zu leisten versuchen. Sie stammen aus dem katholischen Milieu und sind bereit, für das Leben der Kranken zu sterben.

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13. November 2017

Directed deceased donation: beyond the impartial allocation dogma

"Within a pluralistic account of morality, partial values have a merit of their own and should be assessed in their own terms. These values are extremely relevant in the field of organ transplantation, but are misunderstood at a political level where partiality is put at par with injustice, and where fairness is exclusively taken as impartial justice." Dr. Medard Hilhorst (Erasmus Medical University Rotterdam) argues "that partial values are fundamental for social life and that directed donor preferences should be incorporated and facilitated in a new system of fair organ allocation. The justification for a prohibition of directed wishes is mistaken, whereas arguments to lift the prohibition are ethically convincing."

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9. November 2017

Deutsche Stiftung Organtransplantation fordert Initiativplan gegen Organmangel

© fovito - Fotolia.com

Vor dem Hintergrund des verschärften Organmangels in Deutschland fordert die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die zügige Entwicklung eines gemeinschaftlichen Initiativplans zur Förderung der Organspende.

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9. November 2017

Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland höher als erwartet

Für Deutschland fehlen bislang Angaben zur bundesweiten Diabetessterblichkeit. Forscherinnen und Forscher am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf haben nun berechnet, dass im Jahr 2010 insgesamt rund 175.000 Todesfälle mit Diabetes assoziiert sind. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass in Deutschland weit mehr Menschen an einem Diabetes und dessen Folgeerkrankungen sterben, als in der offiziellen Todesursachenstatistik angegeben wird.

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8. November 2017

Kohlenmonoxidvergiftungen durch Shisha Rauchen nehmen zu

In der Druckkammer der Düsseldorfer Uniklinik können bis zu 12 sitzende Patienten behandelt werden. Die Sitzreihen können zur Aufnahme von Krankenhausbetten entfernt werden (Foto: UKD)

In diesem Jahr wurden bereits rund 100 Fälle von Kohlenmonoxidvergiftungen in der speziellen Druckkammer des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) mit der Hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) behandelt – etwa 40 davon gehen auf das Rauchen von Wasserpfeifen (Shishas) zurück.

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6. November 2017

Wie lange Antibiotika einnehmen? – Einfache Faustregeln greifen zu kurz

© Robert Kneschke
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Vielen Menschen ist folgende Regel geläufig: Ein Antibiotikum sollte auch noch nach dem Verschwinden der Symptome und stets bis zum Ende der Packung eingenommen werden. Doch diese Faustregel ist überholt. Untersuchungen der letzten Jahre liefern immer mehr Belege, dass bei vielen Infektionen eine kürzere Einnahmezeit genauso wirksam ist. Eine kürzere Therapie hat zudem den Vorteil, dass weniger resistente Erreger entstehen. Dennoch sollten Patienten Antibiotika nicht in Eigenregie absetzen, sobald sie sich besser fühlen. Vielmehr sollten Antiinfektiva individuell abgestimmt auf die bakterielle Infektion und in enger Absprache mit dem Arzt eingenommen und abgesetzt werden. Denn eine Pauschalisierung, dass nunmehr immer kurz therapiert werden dürfe, könne für manche Patienten gefährlich sein, teilt die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e. V. (DGI) anlässlich der WHO World Antibiotic Awareness Week mit. Diese findet vom 13. bis 19. November 2017 statt.

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2. November 2017

Demenz: Alzheimer im Frühstadium kann mit Nährstoffkombination stabilisiert werden

Das europäische Forscherkonsortium LipiDiDiet unter Leitung von Professor Tobias Hartmann von der Universität des Saarlandes wird am 31. Oktober im Fachmagazin „The Lancet Neurology“ die Ergebnisse einer klinischen Langzeitstudie mit Alzheimer-Patienten veröffentlichen. Die Personen mit so genanntem prodromalem Alzheimer, also dem vordementiellen Stadium der Krankheit, wurden mit einem Nährstoffgemisch behandelt. Sie zeigten in neuropsychologischer Hinsicht im Vergleich zu einer Testgruppe keine Veränderung. Jedoch verbesserten sich ihre kognitiven und funktionellen Leistungen im Alltag signifikant. Auch das Gehirn schrumpfte im Vergleich weniger.

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