27. März 2017

Neues Screening der Bauchschlagader: Operieren oder abwarten

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Männer über 65 Jahre können demnächst an einer kostenlosen Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas der Bauchschlagader teilnehmen. Etwa zwei von 1.000 Männern wird danach zu einer Operation geraten, die einem lebensbedrohlichen Riss der Hauptschlagader zuvorkommen soll. In anderen Fällen kann abgewartet werden, ob der Durchmesser der Aorta weiter zunimmt. Worauf betroffene Männer achten müssen und wann ein Eingriff in Frage kommt, erläutern Experten anlässlich des 134. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH).
 

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27. März 2017

Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2017: DGS stellt PraxisLeitlinie bei Opioidfehlgebrauch vor

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. hat eine PraxisLeitlinie zur Substitutionsbehandlung bei Opioidfehlgebrauch in der Schmerztherapie (POM) entwickelt. Diese wurde jetzt beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt vorgestellt. In der nun beginnenden vierwöchigen Kommentierungsphase haben Ärzte, Pfleger und Patienten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen unter www.dgs-praxisleitlinien.de mit einzubringen.

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17. März 2017

Ein Fünftel aller Lebensmittel wird verschwendet

Fast die Hälfte des weltweit geernteten Getreides geht durch Überernährung, Verschwendung und ineffiziente Produktions-prozesse verloren.
(Foto: Markus Breig, KIT)

39 Prozent der Erwachsenen weltweit sind übergewichtig, 13 Prozent sogar fettleibig – Tendenz steigend, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gleichzeitig hungern 795 Millionen Menschen – trotzdem landen nach Angaben der Welthungerhilfe 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel pro Jahr im Müll. Allein durch Überernährung und Verschwendung gehen fast 20 Prozent der weltweit verfügbaren Nahrungsmittel verloren: Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie, an der auch Klimaforscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mitgearbeitet haben.

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17. März 2017

UDE: Sorgearbeit ist mehr wert

Am 18. März ist Equal Pay Day: Bis zu diesem Datum arbeiten Frauen im Vergleich zu den Männern auf das Jahr bezogen im Schnitt umsonst. Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern beträgt in Deutschland derzeit 21 Prozent. Wie kommt es zu dieser Kluft?

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16. März 2017

Psychische Folgen der Adipositaschirurgie:
Nicht für jeden eignet sich der Eingriff

Operative Eingriffe zur Reduktion des Körpergewichts werden in den letzten Jahren immer häufiger durchgeführt. Während die meisten Menschen von einer solchen Operation sowohl körperlich als auch psychisch profitieren, konnten Mediziner bei einem Teil der Patienten negative Auswirkungen beobachten: Mehrere Studien deuten darauf hin, dass nach adipositaschirurgischen Eingriffen die Rate an Selbstmorden und selbstschädigendem Verhalten zunimmt. Vor allem Menschen, die im Vorfeld schon psychische Beschwerden hatten, tragen ein erhöhtes Risiko. Bei bestimmten psychischen Störungen sollte der Eingriff deshalb erst nach erfolgreicher Behandlung durchgeführt werden, etwa bei einer Bulimie, einer akuten Suchterkrankung, einer Borderline-Störung oder einer Schizophrenie. Experten plädieren auch für eine psychosoziale Nachsorge zur Verbesserung der Lebensqualität Betroffener. Die psychischen Folgen adipositaschirurgischer Maßnahmen sind Thema der Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Berlin.

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15. März 2017

Müdes Deutschland: 80 Prozent der Erwerbstätigen schlafen schlecht

© Roman Hense
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In Deutschland haben immer mehr Menschen Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Seit 2010 sind die Schlafstörungen bei Berufstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent angestiegen. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport „Deutschland schläft schlecht – ein unterschätztes Problem“. Nach der repräsentativen Studie fühlen sich derzeit 80 Prozent der Arbeitnehmer betroffen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung sind das etwa 34 Millionen Menschen. Unter der besonders schweren Schlafstörung Insomnie leidet jeder zehnte Arbeitnehmer. Seit 2010 gab es hier einen Anstieg von 60 Prozent. Insgesamt lassen sich nur wenige Betroffene ärztlich behandeln. Und nur eine Minderheit meldet sich beim Arbeitgeber krank. Für Unternehmen bedeutet das: Fast die Hälfte der Erwerbstätigen ist bei der Arbeit müde (43 Prozent). Etwa ein Drittel (31 Prozent) ist regelmäßig erschöpft. Im Vergleich zu 2010 schlucken heute fast doppelt so viele Erwerbstätige Schlafmittel.

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15. März 2017

Langes Sitzen und Smartphone schaden dem Kinderrücken: Kreuzschmerzen bei Kindern immer häufiger

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Mit der Zahl an Schuljahren steigt das Risiko, dass Kinder von Schmerzen im unteren Rückenbereich betroffen sind. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Metaanalyse. Neben Verletzungen im Rückenbereich und falscher Belastung sind vor allem Bewegungsmangel und eine schwache Rückenmuskulatur Ursachen für die Schmerzen. Bei anhaltenden Schmerzen sollte immer ein Arzt die Ursachen abklären, um eine gefährliche Erkrankung sicher auszuschließen. Das raten die Orthopäden und Unfallchirurgen, die im Herbst den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2017 in Berlin veranstalten werden, anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März 2017.

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15. März 2017

Forum für Austausch und Diskussionen

Von Mittwoch bis Freitag, 10. bis 12. Mai 2017, findet der Bremer Pflegekongress gemeinsam mit dem Deutschen Wundkongress (DeWu) erneut in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen statt (Foto: MESSE BREMEN / Jan Rathke)

Die Einrichtung von Pflegekammern, die geplante Reform der Pflegeausbildung oder die jetzt festgelegte Definition von Verbandsmitteln im Rahmen des verabschiedeten Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) bestimmen aktuell die Debatten im Gesundheitswesen – deshalb werden sie auch beim Deutschen Wundkongress (DeWu) und Bremer Pflegekongress diskutiert. Zu dem traditionellen Doppelkongress treffen sich Mediziner, Pflegende und Mitarbeiter in der Gesundheitsbranche von Mittwoch bis Freitag, 10. bis 12. Mai 2017, in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen.

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13. März 2017

UDE/UK Essen: Diabetes-Risiko wird unterschätzt

Krank werden nur die anderen: Die Wahrscheinlichkeit, einen Diabetes zu bekommen oder schon erkrankt zu sein, unterschätzen viele Personen, die bereits erhöhte Blutzuckerwerte oder sogar schon einen noch nicht diagnostizierten Diabetes haben. Das fand die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einer Studie heraus, die sie gemeinsam mit dem Deutschen Diabetes-Zentrum und dem Helmholtz Zentrum München durchführte. Das Fachmagazin PLOS One veröffentlichte jetzt ihre Ergebnisse.

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10. März 2017

Kommunizieren, wenn die Sprache versagt

Alljährlich im Mai bringt die LEBEN UND TOD für zwei Tage ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter im Hospizwesen, Trauerbegleiter, Bestatter und anderes Fachpublikum sowie die interessierte Öffentlichkeit zusammen
(MESSE BREMEN/Jan Rathke)

Erst nahm der alte Herr noch ganz selbstverständlich einen Teller aus dem Schrank, wenn er sich ein belegtes Brot machen wollte. Schließlich wusste er nicht mehr, was ein Teller ist und wie man Hunger äußert. Demenz ist ein Grund für den völligen Sprachverlust im Alter. Schwere Erkrankungen oder einfach die körperliche Hinfälligkeit Hochbetagter können ebenfalls im Schweigen enden. Wie sich dennoch kommunizieren lässt, ist ein Thema bei der LEBEN UND TOD am Freitag und Samstag, 12. und 13. Mai 2017, in der Messe Bremen jeweils von 10 bis 18 Uhr.

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8. März 2017

Abschaffung der Mehrwertsteuer für Kita- und Schulessen? DDG befürwortet Pläne von Minister Schmidt

Agrarminister Christian Schmidt will das Essen in Kitas und Schulen von der Mehrwertsteuer befreien, um eine gesunde und bezahlbare Ernährung zu fördern. So sieht es das „Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“ vor, das Christian Schmidt kürzlich der Öffentlichkeit vorstellte. Die DDG befürwortet diese Pläne grundsätzlich. Allerdings fordert die Fachgesellschaft das Ministerium auf, eine solche Maßnahme an Anreize zu koppeln, die sicherstellen, dass bei der Herstellung der Mahlzeiten tatsächlich auf gesunde Lebensmittel zurückgegriffen wird. Sonst drohe die Gefahr, dass die Caterer lediglich ihre Gewinnmargen erhöhen – bei gleichbleibend schlechter Verpflegungsqualität.

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8. März 2017

Abschaffung der Mehrwertsteuer für Kita- und Schulessen? DDG befürwortet Pläne von Minister Schmidt

Agrarminister Christian Schmidt will das Essen in Kitas und Schulen von der Mehrwertsteuer befreien, um eine gesunde und bezahlbare Ernährung zu fördern. So sieht es das „Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“ vor, das Christian Schmidt kürzlich der Öffentlichkeit vorstellte. Die DDG befürwortet diese Pläne grundsätzlich. Allerdings fordert die Fachgesellschaft das Ministerium auf, eine solche Maßnahme an Anreize zu koppeln, die sicherstellen, dass bei der Herstellung der Mahlzeiten tatsächlich auf gesunde Lebensmittel zurückgegriffen wird. Sonst drohe die Gefahr, dass die Caterer lediglich ihre Gewinnmargen erhöhen – bei gleichbleibend schlechter Verpflegungsqualität.

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6. März 2017

Auch geringer Tabakkonsum erhöht Krebsrisiko

Eine durch Benzpyren geschädigte Zelle, die DNA-Brüche (grüne Punkte) im Zellkern aufweist (Foto: Markus Christmann, Universitätsmedizin Mainz)

Schon eine niedrige Dosis des im Tabakrauch enthaltenen Umweltgiftes Benzpyren schädigt die DNA. Wie Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie an der Universitätsmedizin Mainz nun erstmalig nachgewiesen haben, können sich die geschädigten Zellen jedoch an diesen Schaden anpassen. Allerdings geht diese Anpassung mit einem erhöhten Mutationsrisiko der Zellen einher. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Krebserkrankung entwickelt. Die Forschungsergebnisse der Mainzer Wissenschaftler wurden jüngst in der namhaften Fachzeitschrift „Nucleic Acids Research“ veröffentlicht.

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3. März 2017

Der große Krankenhaus-Raub

© TrudiDesign - Fotolia.com

2010 eröffnet Offenbach sein neues Klinikum, der Bau hat mehr als 170 Millionen Euro gekostet. Nur drei Jahre später verkauft es die Stadt für 1 Euro an den Krankenhauskonzern Sana. Der Schaden für Stadt und Land: mehr als 435 Millionen Euro. Das schreibt der Landesrechnungshof in einem bisher unter Verschluss gehaltenen Bericht. Wie konnte das passieren? Ein Lehrstück darüber, wem eine Privatisierung tatsächlich nützt.

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3. März 2017

Schmerzmedikamente ohne gefährliche Nebenwirkungen

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen neuen Weg zur Entwicklung von Schmerzmedikamenten gefunden. Anhand von Computersimulation konnte das Forscherteam Interaktionen an Opioidrezeptoren, den Andockstellen für Schmerzmedikamente, analysieren. Im Tiermodell ermöglichte der Prototyp eines morphinähnlichen Moleküls tatsächlich eine starke Schmerzstillung in entzündetem Gewebe. Gesundes Gewebe reagierte hingegen nicht auf den Wirkstoff. Schwerwiegende Nebenwirkungen, wie bislang bei Opioiden bekannt, können so vermieden werden, berichten die Forscher im aktuellen Fachmagazin Science.

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1. März 2017

Schädel-Hirntrauma: Frührehabilitation in der Intensivstation zahlt sich aus

Nach einem schweren Schädel- Hirntrauma und etwa zwölf Tagen Intensivbehandlung kann meist mit der Frührehabilitation in der Intensivstation begonnen werden, empfehlen M. Lippert-Gruener und M. Tomanova in der aktuellen Ausgabe von Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung (1/2017).

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