28. April 2017

Bessere Examensergebnisse durch Tablet-PCs in Lehre und Ausbildung

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Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben traditionelle Lehr- und Lernkonzepte in der medizinischen Ausbildung hinterfragt. In einer aktuellen Untersuchung kommen sie zu dem Schluss: Tabletbasierte, multimedial unterstützte Ausbildung führt im Vergleich zu konventionellen Lernmethoden zu besseren Ergebnissen bei medizinischen Examen. Eine integrierte Form von Übungen am Tabletcomputer und klinischer Praxis verbessert die Qualität der Aus- und Weiterbildung von Ärzten nachweislich, wie die im Fachmagazin PLOS ONE publizierte Studie zeigt.

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28. April 2017

Schwindel im Alter: Verschiedenste Ursachen sind denkbar - und meist therapierbar

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Die Umgebung dreht sich oder schwankt hin und her: Mehr als jeder zehnte Patient sucht innerhalb eines Jahres einen Hausarzt aufgrund von Schwindelgefühlen auf. Bei den über 70-Jährigen klagt jeder dritte darüber und sogar jeder zweite Patient der über 80-Jährigen. Schwindel beeinträchtigt vor allem ältere Menschen in ihrer Lebensqualität und kann zu sozialem Rückzug führen. Auf der 88. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) diskutieren Experten die Bedeutung der ausführlichen Anamnese, also einer systematischen Befragung des Patienten, bei Schwindelgefühlen, für die im Arbeitsalltag oft zu wenig Zeit bleibt. Denn richtig diagnostiziert, lassen sie sich meist gut therapieren.

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27. April 2017

Wie ein Studium erfreulich und erfolgreich gelingen kann

Etwa 20 Prozent der Studierenden leiden unter psychischen Störungen bzw. Verhaltensstörungen. Die Situation der Dozierenden ist kaum besser. Die teilweise alarmierende Situation überrascht nicht. Denn die meisten Hochschulen verstoßen annähernd konsequent und stündlich gegen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen der Arbeits- und Gesundheitspsychologie, analysiert Professor Dr. Manfred Mühlfelder. In seiner Monografie "Studieren macht krank oder Freude" gibt er konkrete, detaillierte Empfehlungen für Studierende, Dozierende und Verwaltende.

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26. April 2017

Vitamin D hilft nicht nur den Knochen: DGIM weist auf positive Wirkungen des Vitamins für Diabetiker hin

Viele Jahre lang war Vitamin D nur für seine Wirkungen auf das Skelett und den Kalzium-Haushalt bekannt – immerhin wurde es vor rund 100 Jahren als Heilmittel gegen die schweren Skelettdeformationen der Rachitis entdeckt. Mittlerweile kennt die Wissenschaft jedoch viele weitere positive Eigenschaften des Vitamins. So greift es regulierend in Immunprozesse ein, steuert Zellwachstum und -differenzierung und beeinflusse den Zuckerhaushalt. Welche Rolle Vitamin D künftig in der Diabetes-Therapie spielen kann, diskutieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) anlässlich des 123. Internistenkongresses in Mannheim.

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26. April 2017

Asthmatiker sollten Gepökeltes meiden: Entzündungen in Atemwegen werden verstärkt

Asthmatiker leiden unter chronischen Entzündungsprozessen in den Atemwegen. Der häufige Verzehr von gepökelten Fleischprodukten wie Schinken, Wurst oder Salami kann zu einer Verstärkung dieser Entzündungsreaktionen beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung von Dr. Zhen Li vom Forschungsinstitut INSERM U1168 in Frankreich (Villejuif bei Paris), bei der über mehrere Jahre die Ernährungsgewohnheiten von 971 Asthma- Patienten ausgewertet wurden.

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25. April 2017

Episoden im Gefängnis: Komisches im Bedrohlichen

Der Knast ist kein Tatort für Komödien. Seine Tristess, seine Tragik inszenieren jedoch ein Absurdistan mit gelegentlich unfreiwillig komischen Zügen. Die ehemalige Gefängnis-Psychologin Dr. Katharina Bennefeld-Kersten und der Gefängnisseelsorger Franz-Josef Christoph wissen in 20 Episoden leicht schmunzelnd darüber zu berichten. Der Buchtitel fordert: "Gehen Sie in das Gefängnis. Gehen Sie direkt dorthin." Das Leben hinter Gittern ist dennoch kein Monopoly-Spiel.

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24. April 2017

Gendermedizin: Frauen überleben schwere Herzinfarkte seltener als Männer

Die Sterblichkeit nach Herzinfarkten geht erfreulicherweise kontinuierlich zurück. Bei Frauen allerdings deutlich langsamer als bei Männern. Während Infarkte bei Männern zu 20 Prozent tödlich enden, trifft das bei Frauen in rund 28 Prozent der Fälle zu. Über die Gründe für diese Unterschiede konnte bislang nur spekuliert werden. Nun zeigt eine neue Studie: In der Primärversorgung schneiden Frauen gleich gut ab – danach erleiden sie aber öfter schwere und tödliche Komplikationen.

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24. April 2017

Krebsdiagnose mit Atemluft

„Tief einatmen – und wieder ausatmen“ – so könnte ein Test auf Lungenkrebs in Zukunft aussehen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim haben ein Verfahren entwickelt, das die Erkrankung bereits im frühen Stadium erkennen kann. Dazu untersuchten sie Atemproben auf Spuren von RNA-Molekülen, die durch Krebswachstum verändert sind. In einer Untersuchung an gesunden Probanden und Krebspatienten konnte der Atemtest den Gesundheitsstatus von 98 Prozent der Teilnehmer korrekt bestimmen. Es soll nun zusammen mit Lizenzpartnern so weiterentwickelt werden, dass er für die Lungenkrebsdiagnose eingesetzt werden kann.

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24. April 2017

Neue Studie bestätigt: Mittelmeer-Diät senkt Risiko bei koronarer Herzkrankheit

Menschen mit Koronarer Herzkrankheit (verengte Herzkranzgefäße), die sich nicht nach den Grundsätzen der Mittelmeer-Diät ernähren, haben ein höheres Risiko für schwerere und komplexe Erkrankungen ihrer Herzkranzgefäße. „Unsere Studienergebnisse verstärken die Evidenz für eine Herz-Kreislauf schützende Wirkung der Mittelmeer-Diät“, sagt Dr. Christoph Waldeyer (Universitäres Herzzentrum Hamburg), Erstautor einer auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim vorgestellten Untersuchung (INTERCATH). Schwerpunkte dieser Ernährungsform liegen zum Beispiel auf Gemüse, Salat, Obst, Fisch, wenig rotem Fleisch, der Verwendung von Olivenöl und täglich nicht mehr als einem Glas Rotwein.

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24. April 2017

Vorhofflimmern: Neuen Biomarkern und Geschlechterunterschieden auf der Spur

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Eine neue Studie identifiziert LDL, Gesamtcholesterin, Apolipoprotein B und andere Biomarker als mögliche Prädiktoren für Vorhofflimmern. Bei Frauen korreliert die gefährliche Arrhythmie eher mit erhöhtem Gesamtcholesterin, bei Männern mit ungünstigem Body-Mass-Index und zu viel Alkohol. Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim widmet in diesem Jahr dem Thema Herzrhythmusstörungen einen Schwerpunkt.

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13. April 2017

Jahrbuch Intensivmedizin: Patienten, Angehörige und Betreuende sind untrennbar

Jahrbuch Intensivmedizin: Angehörige sind für IntensivpatientInnen von existentieller Bedeutung und können einen wesentlichen Beitrag zur Genesung leisten. Wie können Angehörige entsprechend in die Intensivpflege integriert werden? Dr. Patrik Heindl (Wien) gibt in seinem Beitrag zum aktuellen Jahrbuch Intensivmedizin 2017 einen Überblick: In erster Linie benötigen Angehörige Information, Beistand, Nähe und Unterstützung.

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12. April 2017

Diabetisches Fußsyndrom: Die meisten Amputationen wären bei optimaler Behandlung zu vermeiden

Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine gefürchtete Folge des Diabetes mellitus: Nerven und Blutgefäße in den Füßen werden durch den hohen Blutzuckerspiegel so schwer geschädigt, dass selbst kleine Wunden schlecht heilen, sich infizieren und teilweise bis zum Knochen ausweiten. Am Ende bleibt nur noch die Amputation, um das Wundgeschehen in den Griff zu bekommen. Der belastende Eingriff lässt sich jedoch in vielen Fällen verhindern. Hierfür ist es nötig, die Patienten bereits früh durch ein fächerübergreifendes Netzwerk kompetenter Experten zu betreuen. Wie eine solche Versorgung aussehen sollte, diskutieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) anlässlich des 123. Internistenkongresses in Mannheim.

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12. April 2017

Krebstherapien besser planen

Die Behandlung von Lungenkrebspatienten schneller, exakter und effizienter planen: Darauf zielt ein neuer Ansatz ab, der am Lehrstuhl für Bioinformatik der Uni Würzburg entwickelt wird.

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12. April 2017

Tumorschmerzen anders behandeln: Erfolgreiche Pilotstudie am Universitätsklinikum Bonn

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Jährlich erkranken etwa 480.000 Menschen in Deutschland an Krebs – Tendenz steigend. Im fortgeschrittenen Stadium werden die Patienten dabei häufig von Dauerschmerzen begleitet. Diese belasten zusammen mit der eigentlichen Tumortherapie die Lebensqualität der Patienten enorm. In der Schmerztherapie sehr erfolgreich sind starke Opioide – allerdings oft mit massiven Nebenwirkungen. Eine Pilotstudie des Universitätsklinikums Bonn zeigt einen zusätzlichen und schonenden Behandlungsansatz.

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11. April 2017

Tabakkonsum weiter rückläufig, E-Zigaretten auf dem Vormarsch

Auch im Jahr 2016 ist der Konsum von Tabakprodukten merklich zurückgegangen, Fertigzigaretten wurden um 7,7% weniger nachgefragt als im Jahr 2015. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene rauchen deutlich weniger als in den Jahren zuvor. Damit verbunden sind auch immer weniger Menschen durch Passivrauchen in Innenräumen belastet. Wie diese Zahlen zeigen, waren die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen der Tabakprävention wie auch diejenigen der Tabakkontrollpolitik durchaus erfolgreich. Ihre konsequente Fortführung und Intensivierung ist für eine nachhaltige Verringerung des Tabakkonsums jedoch unbedingte Voraussetzung. E-Zigarette und E-Shisha werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen und sollten daher in Präventionsstrategien und präventionspolitischen Überlegungen ebenfalls berücksichtigt werden, berichtet das Jahrbuch Sucht 2017.

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11. April 2017

Intransparenz als Strategie?
Arzneimittelabhängigkeit in Deutschland: ein oft übersehenes Problem!

Insgesamt, so die Schätzungen, sind in Deutschland 1,2 - 1,5 Millionen Menschen abhängig von Arzneimitteln, manche sprechen sogar von 1,9 Millionen. Die Zahl derjenigen, die Arzneimittel missbräuchlich nutzen – zum Abnehmen, Wachbleiben oder zur Steigerung der Leistungsfähigkeit – ist wahrscheinlich genauso groß. Arzneimittelabhängigkeit in Deutschland steht damit auf Platz zwei aller Abhängigkeiten: nach Tabak, aber vor Alkohol – und es herrscht eine hohe Intransparenz in diesem Bereich, berichtet das Jahrbuch Sucht 2017.

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10. April 2017

Neuer Maßstab für gute Pflegeberatung?
Pflege und Chronische Wunden beim Bremer Doppelkongress

Von Mittwoch bis Freitag, 10. bis 12. Mai 2017, findet der Bremer Pflegekongress gemeinsam mit dem Deutschen Wundkongress (DeWu) erneut in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen statt (Foto: MESSE BREMEN / Jan Rathke)

70 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen werden statistisch betrachtet daheim versorgt, bei zwei Dritteln übernehmen ihre Angehörigen die Pflege. Doch wie können sie und Pflegebedürftige die Qualität von Pflegeberatung und ambulanten Diensten bewerten? Und was macht eine gute Pflegeberatung aus? Antworten auf diese Fragen gibt jetzt ein neuer „Qualitätsrahmen“, der Thema beim Bremer Pflegekongress von Mittwoch bis Freitag, 10. bis 12. Mai, in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen sein wird. Zeitgleich lädt dort der Deutsche Wundkongress (DeWu) rund 5000 Ärzte, Pflegende und Mitarbeiter aus der Gesundheitsbranche zu Austausch und Fortbildung ein.

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7. April 2017

Weltpremiere der Telemedizin in Bad Oeynhausen

Implantierbarer Herzmonitor ConfirmRx™
(Foto: Armin Kühn)

Erstmals weltweit haben Kardiologen des Herz- und Diabeteszentrums NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, heute Patienten mit implantierbaren Mini-Überwachungsgeräten der allerneuesten Generation versorgt, welche die aufgenommenen Daten an handelsübliche Smartphones übermitteln können. Diese Weltneuheit der Telemedizin erhöht die Komfortabilität und eröffnet Perspektiven für Patienten, die unter Vorhofflimmern, ungeklärten Schlaganfällen oder Ohnmachtsanfällen leiden.

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4. April 2017

Hart aber fair: Wie sich Keime und Arbeitslast reduzieren lassen

Plexus 1-2015

Die Sendung "Hart aber fair" hat die Problematik "Mehr multiresistente Keime als Krankenpfleger" konkret und hoch emotional angerissen. Wirksame Lösungsmöglichkeiten wurden nur am Rand angedeutet, obwohl sie real existieren: Studien belegen, wie sich Risiken multiresistenter Keime eindämmen und die Überforderung von Pflegekräften vermeiden lassen.

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3. April 2017

Eine neue Studie behauptet: Auf Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit können Kunden sich nicht verlassen

© industrieblick - Fotolia.com

Ob eine Versicherung ihre berufsunfähigen Kunden tatsächlich auszahlt, gleicht einem Würfelspiel. Denn die Verträge sind so unverbindlich formuliert, dass Versicherungen im Zweifel fast immer eine Möglichkeit finden, die Zahlung zu verweigern. Das ist das Ergebnis der Umfrage des Informationsdienstleisters „PremiumCircle Deutschland“. Er bescheinigt der Berufsunfähigkeitsversicherung deshalb Marktversagen. Die Versicherungswirtschaft bezweifelt die Aussagekraft der Studie.

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3. April 2017

Adäquate Behandlung kann Amputation verhindern!

Life-Case-Übertragung eines endovaskulären Gefäßeingriffes (Bild: Deutsche Gesellschaft für Angiologie)

Aufgrund von durchblutungsbedingten Gewebeschäden und Diabetes mellitus werden in Deutschland jährlich knapp über 50.000 Amputationen der unteren Extremitäten vorgenommen. In den vergangenen Jahren ist die Major-Amputationsrate (z. B. Unterschenkelamputation) bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) leicht gesunken, parallel dazu ist eine Steigerung der Minor-Amputationszahlen, wie der Zehen oder dem Vorfuß, bei dieser Patientengruppe zu verzeichnen. Gründe für die Senkung der Anzahl von Major-Amputationen sind ein Bewusstseinswandel innerhalb der Ärzteschaft, die verstärkte interdisziplinäre Kooperation und eine bessere und frühere Revaskularisation. Da aber jede Form der Amputation ein Mortalitätsrisiko mit sich bringt, gilt es auch, die Zahl von Minor-Amputationen zu verringern.

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