23. Mai 2017

66.000 Euro teures Brustkrebs-Medikament von Pfizer hat keinen Zusatznutzen

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Seit November 2016 ist das Brustkrebsmedikament Ibrance in Deutschland erhältlich. 21 Tabletten kosten 5425,89 Euro. Aber: Wissenschaftler bezweifeln, dass es einen Vorteil für die Patientinnen hat. Möglicherweise verursacht es sogar mehr Schmerzen, Übelkeit und Durchfall als ältere Präparate. Für den Pharmakonzern Pfizer bahnt sich ein Debakel an: Wenn Deutschland das Präparat so schlecht bewertet, hat das Einfluss auf andere Länder. Dabei ist Ibrance enorm wichtig – für Pfizer.

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22. Mai 2017

Adipositas lässt Gehirn schneller altern

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Starkes Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko, an Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz oder Arteriosklerose zu erkranken, sondern gefährdet auch das Gehirn und seine geistigen Fähigkeiten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben nun herausgefunden, dass bei Adipösen höheren Alters das sogenannte Default Mode Network schwächer vernetzt ist und dadurch Prozesse wie Erinnern und Planen schlechter funktionieren könnten. Das ist ein wichtiges Indiz für eine frühzeitig drohende Alzheimer-Demenz.

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22. Mai 2017

Wie Krebszellen die Lunge fluten

Vor allem Lungenkrebspatienten leiden an malignem Pleuraerguss, bei dem sich Flüssigkeit zwischen Lungen- und Rippenfell ansammelt. Forscher am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), haben einen Mechanismus entdeckt, wie es dazu kommt. In ‚Nature Communications‘ zeigen sie zudem, dass verschiedene Wirkstoffe möglicherweise zur Behandlung geeignet sind.

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22. Mai 2017

Unfallchirurgen starten neues Kursformat zur medizinischen Versorgung im Terrorfall

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) startet heute ein neues Kursformat zur Behandlung von Schuss- und Explosionsverletzungen nach einem Terroranschlag. Der neue Kurs zur Terror- und Katastrophenchirurgie mit dem Titel „Terror and Disaster Surgical Care“ (TDSC®) richtet sich an erfahrene Unfallchirurgen und Chirurgen an deutschen Kliniken, die mit der medizinischen Herausforderung bei Terrorlagen in Zukunft konfrontiert werden könnten.

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11. Mai 2017

Bluthochdruck bei Frauen häufig unterschätzt

Hypertonie und Herzinfarkt galten früher als typisch männliche Leiden: Der Patient – so das landläufige Bild – hat sich seinen Hochdruck durch beruflichen Stress quasi „erarbeitet“ und ihm dann durch Alkohol und Nikotin noch Vorschub geleistet. Bei Frauen wurde eine Hypertonie oft gar nicht in Erwägung gezogen oder zu spät erkannt. Dabei sind Frauen mit steigendem Alter sogar stärker gefährdet als Männer. Experten der Deutschen Hochdruckliga diskutieren in Berlin, welche besonderen geschlechtsspezifischen Herausforderungen es bei Blutdruckpatienten gibt.

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11. Mai 2017

Neue Therapie: Nerven-Schrittmacher lindert Cluster-Kopfschmerz

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Der Cluster-Kopfschmerz, eine der schwersten und am schwierigsten zu behandelnden Kopfschmerzformen, kann durch einen Nerven-Schrittmacher gelindert werden. Erste Ergebnisse der neuen Behandlungsmethode stellt ein Experte auf der 88. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) in Erfurt vor.

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11. Mai 2017

Effiziente Energieumwandlung ersetzt riskante Operationen

Chengdong Yuan und Prof. Dr.-Ing. Tamara Bechtold entwickeln miniaturisierte Energiewandler, die beispielsweise in der Medizintechnik zum Einsatz kommen könnten.
(Quelle: Jade HS)

Wie ungenutzte Energie aus der Umgebung, zum Beispiel aus Wärme, Wasser oder der Luft, in elektrische Leistung umgewandelt werden kann, erforschen derzeit Wissenschaftler_innen der Jade Hochschule. Sie entwickeln miniaturisierte Energiewandler, die beispielsweise in der Medizintechnik zum Einsatz kommen könnten: Durch die Umwandlung von Körperwärme oder -bewegung in elektrische Leistung könnte die Lebensdauer von elektrisch aktiven Implantaten wie Herzschrittmachern verlängert werden - und damit die aufwendige und riskante Operation zum Tausch des Implantats vermieden werden.

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11. Mai 2017

Darmspiegelung: erfolgreiche Krebsprävention bei minimaler Komplikationsrate

Mit einer landesweiten Studie im Saarland bestätigten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Krebsregister Saarland, dass es während und auch nach einer Vorsorge-Darmspiegelung nur sehr selten zu Komplikationen kommt (0,38 Prozent aller Fälle). Zwischenfälle traten ausschließlich dann auf, wenn im Zuge der Untersuchung Krebsvorstufen entfernt wurden.

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8. Mai 2017

Ernährungs-Lesebuch: Wie Heißhunger auf Fett entsteht

Fett macht Chips attraktiv, fetter Käse schmeckt besser als magerer ... Warum bevorzugen wir Fettes und legen die Chips-Tüte erst beiseite, wenn sie leer ist? Das Ernährungs-Lesebuch gibt auf diese und 221 weitere Fragen klärende Antworten.

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8. Mai 2017

10te Hamburger Intensivtage: 18. und 19. Mai

Die Hamburger Intensivtage haben sich inzwischen als überregional relevante Fort- und Weiterbildungsveranstaltung etabliert - für Ärztinnen/Ärzte ebenso wie für Pflegende. Die 10ten Hamburger Intensivtage finden am 18. und 19. Mai statt. Details: http://hamburger-Intensivtage.de.

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5. Mai 2017

Hypotonie während oder nach der Operation mit fatalen Folgen

Anästhesie und Intensivbehandlung: Ein perioperativer Blutdruckabfall kann die Durchblutung sensibler Organsysteme behindern und Folgeschäden auslösen; damit steigt das Sterberisiko, warnen Professor Dr. Andreas Weyland und Kollegen (Oldenburg) in der aktuellen Ausgabe von Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung.

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4. Mai 2017

10 Jahre Deutsches Reanimationsregister

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Deutscher Anästhesiecongress vom 3. bis 5. Mai 2017 in Nürnberg

Ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand kann jeden treffen: Außerhalb eines Krankenhauses werden in Deutschland pro Jahr über 70.000 Fälle gezählt [1]. Wenn Anwesende unverzüglich mit einfachen Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, verbessern sich die Überlebenschancen der Betroffenen erheblich. Aktuelle Daten des Deutschen Reanimationsregisters bestätigen, dass die Laienreanimation ein Erfolgsfaktor für das Kurz- und Langzeitüberleben sowie eine gute neurologische Erholung ist [2–4]. 10 Jahre nach seinem Start sind im Deutschen Reanimationsregister über 110.000 Datensätze von außer- und innerklinisch reanimierten Patienten erfasst.

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2. Mai 2017

Forscher entschlüsseln das soziale Netzwerk der Immunzellen

Facebook, Instagram, Twitter - eine gute Vernetzung und Kommunikation ist heutzutage wichtiger denn je. Auch das Immunsystems ist wie ein großes soziales Netzwerk aufgebaut. Dies zeigen Felix Meissner und sein Team der Forschungsgruppe „Experimentelle Systemimmunologie“ vom Max-Planck-Institut in Martinsried. Sie entschlüsseln durch Proteomanalysen alle Botschaften, die Immunzellen untereinander austauschen um Krankheiten gezielt zu bekämpfen. Dabei entdecken sie komplexe zelluläre Kommunikationsstrukturen und zuvor unbekannte Verbindungen zwischen Zelltypen. Die Ergebnisse ihrer Forschung wurden im Fachjournal Nature Immunology veröffentlicht.

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