24. Juli 2017
 

Brustimplantat: Mammografie nur per Sonografie oder Kernspin aussagekräftig

 

Brustkrebs vermeiden: Brustimplantate erhöhen das Krebsrisiko nicht grundsätzlich. Tritt die Silikonflüssigkeit jedoch aus der Prothese aus, kann eine chronische Entzündung entstehen, die das Zellwachstum stimuliert und möglicherweise zu Krebs führt. Bleibt die Prothesenoberfläche intakt, können allerdings in seltenen Fällen immunologische Probleme auftreten, berichtet Professor Dr. Hermann Delbrück in seinem Ratgeber "Brustkrebs vermeiden".

Brustimplantate erschweren die mammografische Krebserkennung wesentlich: Das Material ist röntgendicht und kann Teile des Brustgewebes im Röntgenbild verdecken. Vor allem die vor dem Muskel liegenden Silikonkissen erschweren die Diagnostik. Daher wird bei Frauen Brustkrebs meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, empfiehlt Delbrück bei Brustimplantaten eine Vorsorge-Früherkennung per Sonografie und/oder Kernspin. Dies ermöglicht auch die Erkennung möglicher Kapselrisse.

In der Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs bestehen ebensoviele realistische Möglichkeiten wie irrige Mythen. Professor Delbrück, Arzt für Onkologie und Sozialmedizin, bietet Frauen einen wissenschaftlich fundierten aktuellen Überblick.
 

   

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