27. Juni 2017
 

Leitfaden: Autoimmunerkrankungen sicher erkennen und behandeln

 

Wenn sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet, entwickelt sich eine Autoimmunerkrankung. Ihre Charakteristik und Symptomatik ist so unterschiedlich, dass Hausärztinnen und Hausärzte sie meist nicht auf Anhieb erkennen. Daher haben Immunologen einen Leitfaden zusammengestellt, der die wichtigsten 35 Autoimmunerkrankungen kurz und präzis beschreibt: Welche Symptome? Welche Diagnostik? Welche Therapie?

Autoimmunerkrankungen sind nach Herz-Kreislauf-Leiden und Krebs die drittwichtigste Krankheitsgruppe.

Die "prominenteste" Autoimmunerkrankung ist Diabetes Mellitus TypI.. Sie tritt immer häufiger auf. Während die präklinische Periode in der Regel symptomfrei ist, entwickeln sich die typischen Anzeichen, wenn die Insulinproduktion nachlässt und der Stoffwechsel entgleist. Erste Symptome der Krankheit sind u.U. Bauchschmerzen, Übelkeit, eine Pseudoperitonitis, ein Kreislaufschock, evtl. ein Koma. Die sofortige Behandlung ist essentiell. Ohne Insulintherapie kommt es zum rapiden Verfall und Tod innerhalb von Monaten.

Auch das Fibromyalgie-Syndrom wird immer häufiger. Betroffen sind meist Frauen: Sie leiden chronisch unter diffusen muskuloskelettalen Schmerzen. Der Schmerz wird oft durch körperliche Anstrengung, Stress, Schlafmangel, Wetterwechsel oder Stimmungsschwankungen verstärkt. Empfindungen wie Taubheitsgefühle, Kribbeln, Brennen oder Ameisenlaufen sind häufig. Zusätzlich leiden PatientInnen oft an einer Vielzahl von wenig verstandenen Schmerzsyndromen wie Bauch- und Brustwandschmerzen oder Symptomen, die an ein Reizdarmsyndrom erinnern, sowie Beckenschmerzen und Blasenproblemen.

Ähnlich wie beim Diabetes Mellitus I ist eine Heilung unmöglich. Nur Linderung per Medikation und alternative Verfahren kommen infrage.

Die Symptome sehr seltener Autoimmunerkrankungen stellen HausärztInnen jeweils vor Rätsel. Der Leitfaden bietet die Lösungen.
 

   

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