8. Juni 2017
 

Brustkrebs: Wie sich das Erkrankungsrisiko minimieren lässt

 

Brustkrebs vermeiden: Etwa jede zehnte Frau erkrankt an Brustkrebs. Entsprechend hoch sind Besorgnis und Angst der meisten Frauen. Doch die wenigsten richten ihr Leben darauf ein, ihre individuell unterschiedlichen Risiken möglichst zu verringern. Professor Dr. Hermann Delbrück hat in einer Monografie dazu die entscheidenden Empfehlungen zusammengestellt - zu den Themen: Ernährung, Impfungen, Hormone, Sport, Umweltbedingungen, Medikamente, Chirurgie, Naturheilmittel, Psyche.

Der erfahrene Onkologe diskutiert kritisch alle Untersuchungsmethoden, ihre Irrtümer und möglichen Folgen: Wie oft bietet weniger Diagnostik mehr Lebensqualität und Sicherheit? Delbrück bevormundet seine Leserinnen nicht, sondern stellt in jedem Detail das Für und Wider nach aktueller wissenschaftlicher Expertise gegenüber.

Im Gegensatz zu anderen Erkrankungen gibt es keine spezifischen Frühsymptome für Brustkrebs. Selbst ausgedehnte Tumore bereiten häufig über lange Zeit keinerlei Beschwerden. Bei einigen Symptomen rät Delbrück dennoch dringend zu einer spezifischen ärztlichen Untersuchung:

  • wenn sich die Größe der Brust verändert

  • wenn sich beim Heben der Arme eine Brust anders verformt als die andere

  • wenn sich Haut oder Brustwarze an einer Stelle einziehen

  • wenn sich die Brusthaut rötet oder schuppt und nicht verheilt

  • wenn eine Hautrötung im Brustbereich nicht abklingt

  • wenn die Haut an einer Stelle aussieht wie eine Orange

  • wenn aus einer Brustwarze wasserklare oder blutige Flüssigkeit austritt

  • wenn die 'Knotigkeit' der Brust an einer Stelle zunimmt

  • wenn Schmerzen in der Brust auftreten

Drogerieen und Apotheken bieten unterschiedlichste Nahrungsergänzungsmittel feil, die die Krebsgefahr angeblich mindern sollen. Delbrück warnt: "Es gibt keine einzige wissenschaftlich fundierte Studie, die einen Schutz durch Nahrungsergänzungsmittel bestätigt hätte. Negative Effekte sind jedoch nicht auszuschließen. Durch Nahrungsergänzungsmittel nimmt der Körper unter Umständen viel mehr Mikronährstoffe und antioxidativ wirkende Substanzen auf als über die normale Ernährung, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die in hoher Dosis zugeführten Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe können u.U. sogar zur Krebsförderung beitragen ..."
 

   

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